Geschichte

Aus der Mindener Friedensbewegung heraus entstand zunächst eine Hausaufgabenhilfe für SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Im Herbst 1974 wurde mit der Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Integration von Migrantenkindern in der Videbullenstraße begonnen, die später in den Räumen am Königswall weitergeführt wurde. Schließlich entwickelte sich die Juxbude zu einer festen Institution der Oberen Altstadt mit einem den Bedürnissen der Gäste angepassten Angebot in den Bereichen Freizeitgestaltung und Beratung.

Das Zentrum entstand im Herbst 1984 in der ehemaligen Strothmannschen Brennerei am Königswall. Den Anstoß hatte in den 1970er Jahren eine Gruppe der Aktionsgemeinschaft Friedenwoche (friwo) gegeben. Man schuf ausländischen und deutschen Kindern und Jugendlichen eine Alternative zur Straße und eine Chance zum vorurteilsfreien Miteinander; viele Besucherinnen und Besucher nehmen das Angebot wahr. Die Juxbude ist mit der Zeit mehr als nur ein Freizeitclub geworden – heute sind wir das Interkulturelle Begegnungszentrum (IBZ).

Wir verfolgen ein Konzept multikultureller Erziehung und Begegnung, d.h. wir erkennen die Traditionen und die lebendigen Werte der Herkunftsländer unserer Gäste an und machen sie gleichzeitig mit unserer Lebensweise hier in Deutschland vertraut. Die Kinder und Jugendlichen kommen aus Familien unterschiedlichster Herkunft wie der Türkei, aus Italien,Tunesien, Syrien, Griechenland, Großbritannien, aus dem Kosovo, Irak, Iran, Libanon aber auch aus Deutschland.

Mit einem relativ jungen Mitarbeiterstab, zum Teil renovierten Räumen und neuen Ideen tragen wir dieser Situation auch nach über 25 Jahren noch Rechnung, da wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass eine Notwendigkeit besteht, unsere Arbeit fortzuführen.

Um die Arbeit langfristig zu gewährleisten und aufrecht erhalten zu können, benötigt das IBZ aber noch mehr Menschen, die sich für unsere Ziele einsetzen.